Top 5 New Zealand’s National Parks: A Nature’s Lover Paradise

Neuseeland – das Land der langen weißen Wolke, das auf Weltkarten gerne mal vergessen wird. Das Land der Kiwis, in dem es mehr Schafe als Einwohner gibt. Wir haben unglaubliche 17 Monate in diesem faszinierenden Land verbracht und mit unserem eigenen Van die abgelegensten Orte erkundet. Und während wir so auf den Straßen unterwegs waren, gab es eine Sache, die wir am meisten geliebt haben: Wandern!

Die besten Orte, um die Wanderschuhe zu schnüren, sind natürlich die 13 Nationalparks, die Neuseeland zu bieten hat. Sie schützen die kostbarsten Naturwunder des Landes. Das Department of Conservation (DOC) kümmert sich um diese Parks und macht einen fantastischen Job: Sie stellen großartige Infrastruktur bereit und halten diese magischen Orte sauber und zugänglich.

Aus diesen 13 Nationalparks haben wir unsere absoluten Top 5 für euch herausgesucht. Wir hoffen, wir können euch inspirieren, diese außergewöhnlichen Orte selbst zu erkunden!


1. Egmont Nationalpark

Der Name Egmont Nationalpark lässt vielleicht nicht sofort die Alarmglocken klingeln. Aber was ist, wenn ich Mount Taranaki sage? Dieser gewaltige Vulkan ist das Herzstück des Parks und thront mit einer stolzen Höhe von 2.518 Metern in der Landschaft. Interessanter Fakt: Früher war der Park viel größer, aber 1881 entschied man sich, die Grenzen in einem perfekten Kreis um den Vulkan zu ziehen.

Wir können voller Stolz sagen, dass wir es bis ganz nach oben auf den Gipfel des Taranaki geschafft haben – es war das wohl beste und intensivste Erlebnis unseres Lebens. Wir haben noch nie so viele Emotionen auf einmal gespürt! Wem der Aufstieg zum Gipfel zu heftig ist, kann stattdessen wunderbar zur roten Hütte wandern. Die Aussicht von dort ist ebenfalls absolut atemberaubend.

Taranaki Mountain im Egmont Nationalpark Neuseeland

2. Fiordland Nationalpark

Der berühmte Kepler Track hat dafür gesorgt, dass der Fiordland Nationalpark bei uns direkt auf Platz 2 landet. Wir sind den Kepler Track in 3 Tagen gelaufen und haben unsere Zelte direkt neben den Hütten aufgeschlagen (Achtung: Unbedingt vorher buchen!). Dieser Nationalpark ist natürlich viel größer als nur der Track, aber wir durften einen unvergesslichen Blick auf die unberührten Fjordlandschaften werfen, die man mit dem Auto niemals erreichen könnte.

Es ist dort unglaublich friedlich. Diese Region ist außerdem das Zuhause der Keas (Neuseelands Bergpapageien). Passt gut auf eure Sachen auf – diese Vögel sind extrem frech und klauen alles, was nicht niet- und nagelfest ist!

Wandern auf dem Kepler Track im Fiordland Nationalpark

3. Abel Tasman Nationalpark

Unsere Nummer 3 ist der heiß geliebte Abel Tasman Nationalpark im Norden der Südinsel. Er schlängelt sich malerisch an der Küste entlang und ist nach dem niederländischen Entdecker Abel Tasman benannt. Das Einzigartige an diesem Park: Man erreicht die Wanderwege mit kleinen Wassertaxis und wird direkt an den atemberaubendsten Stränden abgesetzt.

Wir haben uns für eine wunderschöne Route direkt an der Küste entschieden und eine unfassbar friedliche Nacht in der Anchorage-Hütte verbracht.

Küste im Abel Tasman Nationalpark

4. Aoraki / Mount Cook Nationalpark

Weiter geht's zum Mount Cook Nationalpark, der in dieser Liste definitiv nicht fehlen darf! Die Aussichten dort bescheren mir heute noch Gänsehaut. Mit dem Mount Cook als höchstem Berg Neuseelands im Hintergrund ist die Landschaft schlichtweg beeindruckend.

Dass er "nur" auf Platz 4 steht, hat einen einfachen Grund: Der Hauptweg (Hooker Valley Track) ist relativ einfach zu laufen und mit 3 Stunden nicht sehr lang. Dementsprechend trifft man hier auf viele Tagestouristen. Dennoch: Man muss diesen Ort gesehen haben! Grundsätzlich gilt beim Wandern in Neuseeland: Je abgelegener die Route, desto öfter hast du die Natur ganz für dich allein.

Weg zum Mount Cook Neuseeland

5. Tongariro Nationalpark

Atemberaubend. Mehr muss man zur Landschaft des Tongariro Crossing eigentlich nicht sagen. In dieser einzigartigen Vulkanlandschaft fühlt man sich wie auf einem anderen Planeten. Die tiefgrünen und blauen Kraterseen leuchten geradezu, und der Panoramablick über die Berge ist unbeschreiblich.

Seid euch bewusst, dass dies eine große Touristenattraktion ist. Da die Route nicht am Startpunkt endet, müsst ihr einen Shuttle-Bus buchen. Wenn ihr die Möglichkeit habt, außerhalb der neuseeländischen Ferienzeit dorthin zu reisen, werdet ihr deutlich weniger Gesellschaft haben – und die Aussicht ist jeden einzelnen Schritt wert!

Vulkanlandschaft im Tongariro Nationalpark

Perfekt ausgestattet für das nächste Abenteuer

Auch wenn Neuseeland nicht unendlich viele Nationalparks hat, sind die, die es gibt, absolut spektakulär! In unserem nächsten Beitrag verraten wir euch unsere Top 5 Must-Haves für jede ausgiebige Wanderung.

Eines dieser Must-Haves, auf das wir selbst beim schweißtreibendsten Aufstieg nie verzichtet haben: robuster Schmuck. Unsere handgemachten Stücke aus Edelstahl machen jedes Outdoor-Abenteuer mit, sind absolut wasser- und schweißfest und bringen den Spirit Neuseelands direkt zu dir.

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